Anna
Messerschmidt
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ADHS wird bei Frauen – wenn überhaupt – oft zu spät diagnostiziert. Mein Projekt ist das Ergebnis meiner eigenen Diagnose und der Auseinandersetzung mit Symptomen, gesellschaftlicher Wahrnehmung und Forschung.
Zu Spät?
Ein narrativer Kurzfilm über die weibliche Perspektive auf ADHS.
In ZU SPÄT? erzähle ich die Geschichte einer jungen Frau, die im Erwachsenenalter ihre ADHS-Diagnose erhält und begleite sie durch verschiedene emotionale Phasen – von Überforderung und Wut bis hin zu Akzeptanz und einem neuen Umgang mit sich selbst.
Nachdem ich meine ADHS-Diagnose erhielt und begann, mich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen, wurde mir bewusst, wie stark männlich geprägt sowohl die Forschung als auch das gesellschaftliche Bild von ADHS sind. Frauen werden im Durchschnitt deutlich später
diagnostiziert – viele sogar gar nicht. Ich merkte,
wie viele Fragen plötzlich offen waren – über mich selbst, über meine Wahrnehmung und was eine frühere Diagnose hätte bedeuten können.
Besonders herausfordernd war es für mich, dieses sehr persönliche Thema sensibel darzustellen, ohne zu verallgemeinern. Dabei sollte es informativ und emotional zugänglich sein – sowohl für Betroffene als auch für Menschen ohne persönlichen Bezug. Dafür arbeitete ich mit einem Mixed-Media-Ansatz aus digitalen Aufnahmen und Super-8-Material, in dem ich sowohl die externalisierten als auch die internalisierten Emotionen meiner Protagonistin visualisiere.
BA
MD
Prof. Henning Tietz
Prof. Thekla Ehling
Linea Welp