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Design funktioniert für mich nur mit und nicht für Menschen.
Positive Helfer
Neue Wege der Gewaltprävention in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch partizipative Gestaltung mit Beschäftigten des Franz Sales Haus Essen.
Gewalt und Gewaltschutz gehen jede*n etwas an. Besonders Menschen mit Behinderungen sind häufig mit Gewalt konfrontiert und ihr im schlimmsten Fall ausgeliefert.
In einer Vielzahl partizipativer Workshops erarbeiteten wir schrittweise Themen rund um den Gewaltschutz. In Erfahrungberichten, im Austausch und in gemeinsamer Gestaltung tauchten immer wieder positive Helfer auf: Menschen, die im Alltag zum Sicherheitsgefühl beitragen und bei Bedarf unterstützen oder Hilfestellung bieten.
Im Projektverlauf widmeten wir uns der Frage, wie solche positiven Helfer mit dem Thema
Gewaltschutz in der Werkstatt verbunden werden können. Wir stellten fest: Durch die Eigenschaften, Gefühle und Handlungen dieser Menschen lässt sich viel über die persönlichen Bedürfnisse, Stärken und Ressourcen lernen – und sie machen Mut, selbst aktiv zu werden.
Durch die gemeinsame Gestaltung entstand eine konkrete Idee, die in den Werkstattalltag integriert werden kann, um das Sicherheitsgefühl zu stärken, gegenseitiges Verständnis zu fördern, Aufmerksamkeit zu erhöhen, Mut zu machen und somit Gewalt vorzubeugen.
BA
PD
Prof. Carolin Schreiber
Sven Henkel B. A.
Daria-Luna Sagurna