Emily
Greshake
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Greshake
„Ich möchte verliebt sein. Du möchtest verliebt sein. Er, sie, es möchte dito (verliebt sein). Wir, ihr, möchten, möchtet. Sie möchten ebenfalls …“ — Boris Vian
Heiter bis wolkig
Eine textile Musterkollektion.
Doch was heißt es eigentlich, verliebt zu sein? Ein Gefühl, das gleichzeitig leicht und überwältigend ist – ein Flirren zwischen Aufregung und Unsicherheit, zwischen Sehnsucht und dem kleinen Schmerz, der darin wohnen kann. Verliebtsein ist ein Spannungsfeld aus Euphorie und Angst, Nähe und Distanz, Verschmelzung und dem Verlust eigener Grenzen, Traum und Realität.
In meiner Musterkollektion versuche ich, diese Ambivalenzen zu illustrieren. Dabei wird der textile Stoff selbst zum Konzept: Auch er bewegt sich zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, zwischen Freiheit und Begrenzung. Stoff fließt oder spannt sich, reagiert auf Licht, Bewegung und Berührung – und kann dadurch Stimmungen, Spannung und Nähe sichtbar machen. Meine Arbeit knüpft an meine Ausbildung der Maßschneiderei an: Textile Oberflächen werden nicht nur illustrativ gestaltet, sondern auch immersiv erfahrbar. Muster können Atmosphäre schaffen, Erzählräume eröffnen und sich zu Möbelbezügen, Lampenschirmen oder Kleidungsstücken weiterverarbeiten lassen. Herausfordernd war die Balance zwischen Ordnung und Chaos – und die emotionale Komplexität des Verliebtseins in ein funktionales, zugleich offenes Mustersystem zu übersetzen.
BA
IL
Dipl.-Des. Aljoscha Blau
Pei-Yu Chang M. A.
Fynn Teske