Leo
Asse
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Asse
Der Wind meiner Heimat, mein Gejammer, wenn er weht – die Sehnsucht nach ihm, wenn er fehlt.
Der Wind
Ein illustriertes Bilderbuch.
Ich fahre viel Fahrrad. Auch in meiner Heimat an der Küste habe ich das schon gemacht. Dort fährt man mit Gegenwind in die eine Richtung und auf dem Rückweg fährt man schon wieder gegen den Wind in die andere. In meinem Buch erzähle ich die Geschichte von einem Dorf, welches im ständigen Wind lebt. Das strengt ganz schön an. Als der Versuch, etwas gegen den Wind zu unternehmen, endlich erfolgreich ist, vermissen die Dorfbewohner*innen ihn plötzlich. In „Der Wind“ will ich versuchen, diese ungreifbare Naturkraft in Bilder zu fassen. Eine Böe, die den/die Leser*in mit einem Windstoß an einen anderen Ort bringt, für einen Moment die Haare zerzaust und die Hosenbeine schlackern lässt. Die Geschichte ist ein Spiel von Veränderung und Stillstand. Zwischen Frust und Sehnsucht. Vielleicht ist es aber auch nur die Geschichte eines Dorfes.
BA
IL
Prof. Cornelia Haas
Diplom in der Bild. Kunst Meike Staats
Daria-Luna Sagurna