Lotta Marie
Zirkenbach
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Wie anders wäre unsere Welt, wenn FLINTA* Wütend sein dürften?
Das Gegenteil von Durst
Ein experimenteller Kurzfilm über die Emotion Wut aus weiblich sozialisierter Perspektive und das damit einhergehende Gefühl von Leere.
Weiblich sozialisierte Menschen lernen, leise zu sein. Doch diese Stille ist kein Frieden, sondern Kontrolle, Anpassung und Verleugnung. Wut ist laut und wird ihnen deshalb abgesprochen, nicht ernst genommen und vorenthalten. Sie soll nicht sichtbar sein. Es ist gefährlich, als weiblich sozialisierte Person wütend zu sein, aber noch viel gefährlicher ist es, es nicht zu sein.
Unser Film erzählt von einer weiblich sozialisierten Person, die ihrer lange unterdrückten Wut begegnet. Auf einer Insel, umgeben von Wasser und Weite, materialisiert
sich das, was sie ihr Leben lang herunterge-
schluckt hat. Doch dieses Mal entscheidet sie sich anders. Sie geht zu der Haustür, vor der sie schon lange stehen wollte, klingelt und schweigt nicht länger.
Unser Projekt lehrte mich Achtsamkeit, Mut, zu fühlen und zu erkennen, dass „zickig sein“ nie Schwäche, sondern immer Ausdruck von Selbstwert und Befreiung war. Mit unserem Film möchten wir FLINTA*-Personen ermutigen, ihre Wut kennenzulernen, ihr Raum zu geben und sie kraftvoll zu nutzen. Als Schwestern können wir zusammen etwas verändern. Und damit: Lasst uns gemeinsam laut werden.
BA
MD
Prof. Henning Tietz
Prof. Thekla Ehling
Johanna Oehmen