Tabea
Saggel
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Ich wollte meine Perspektive als Anwohnerin ein Stück weit verlassen und schauen, was passiert wenn ich einen Raum betrete, in dem ich vielleicht selbst Berührungsängste mitbringe.
Geteilte Seiten am Bremerplatz
Fotografische Arbeit über die Drogenszene Münsters.
In meinem Projekt setze ich mich mit meiner eigenen Berührungsangst auseinander – jene Distanz, die entsteht, wenn ein Ort oder eine Lebensrealität fremd wirkt. Am Bremer Platz begegnete ich Menschen, die oft nur über ihren Drogenkonsum definiert werden. Ich wollte verstehen, wer sie darüber hinaus sind und wie sich mein Blick verändert, wenn ich ihnen wirklich begegne, meine Distanz hinter mir lasse und mich darauf einlasse, einen Teil dieser Menschen kennenzulernen.
Mit der Kamera und in kurzen Gesprächen suchte ich Nähe, ohne Grenzen zu überschreiten. Meine Arbeit ist bewusst persönlich: Ein Versuch, Fremdheit abzubauen und meinen Blick auf eine harte Realität offen zu dokumentieren. Das Projekt richtet sich an Menschen, die bereit sind, Ambivalenzen auszuhalten. Ich zeige den Bremer Platz nicht, um ein Bild zu korrigieren, sondern um sichtbar zu machen, was mir begegnet ist. Für eine kurze Zeit wurde aus Berührungsangst Nähe. Doch am Ende kehre ich in meine Welt zurück – ihre bleibt dieselbe.
BA
MD
Prof. Thekla Ehling
Diplom in der Bild. Kunst Meike Staats
Zoe Klix