Zoe
Klix
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Gestaltung lässt mich einen neuen, kreativen Blick auf meine eigene Vergangenheit werfen und schafft einen Raum, um Erinnerungen und Gefühle Wieder aufleben zu lassen.
Funke
Wie schaue ich heute auf meine Kindheit?
Das Fotobuch erzählt von meiner Kindheit – von all den Gegensätzen, die sie geprägt haben: Nähe und Distanz, Geborgenheit und Verlust, Liebe und Leere. Die Bilder zeigen zarte, fast verträumte Momente, aber auch direkte, unbequeme. Ohne viele Worte lassen sie spüren, was da war – und was gefehlt hat. Meine Mutter, die alles gegeben hat. Ein Vater, der nie wirklich da war. Zugleich erzählt das Buch in Form von begleitenden Texten von der Geschichte meiner Mutter, die in einer gewaltvollen und unerfüllten Ehe lebte. Von ihrem Schweigen, weil es
keine Sprache für das Leid gab. Von einer Zeit, in der es gesellschaftlich nicht angesehen war,
laut zu sein, Hilfe zu suchen, Grenzen zu ziehen.
Und dann ist da der Blick ins Heute: Die Spuren dieser Vergangenheit sind immer noch spürbar. Männer bedeuteten für mich vor allem Enttäuschung, Abwesenheit, Unsicherheit. Doch aus einseitiger Liebe wird mit der Zeit eine mehrseitige – durch Verarbeitung, Verstehen und Vergebung.
Das Buch ist ein Blick zurück auf das, was
war – und auf das, was daraus geworden ist. Im Zentrum stehen meine Erinnerungen an meine Kindheit. Positive und negative Erfahrungen und Erlebnisse sollen bei den Betrachtenden Gefühle auslösen und zum Interpretieren einladen. Ich zeige Leerstellen, die ein unsichtbarer Raum zwischen Erinnerung und Gegenwart sind.
BA
MD
Prof. Thekla Ehling
Dipl.-Des. Elisabeth Schwarz
Pascal Hübel